Qualitätskontrolle
Laborantin schaut durch ein Mikroskop

Der D-Wert, oder die dezimale Reduktionszeit, gibt die Zeit an, die benötigt wird, um 90 % eines bestimmten Mikroorganismus unter bestimmten Bedingungen zu inaktivieren. Werden weniger biologische Indikatoren getestet als für die D-Wert-Bestimmung erforderlich, so führt dies im Ergebnis zu einem realistischen Schätzwert, der als Grundlage für die Chargen-Qualitätskontrolle biologischer Indikatoren herangezogen werden kann.

Das Labor-Qualitätssicherungsteam von SKAN bietet eine D-Wert-Bewertung auf der Grundlage anerkannter Normen und Standards an. Die Prüfung erfolgt ausschliesslich in der H2O2-Dekontaminationsanlage von SKAN unter Simulation realer Einsatzbedingungen.

Häufigste Fragen

  • Wie viele biologische Indikatoren werden für eine D-Wert-Bewertung verwendet?

    Nach dem SKAN-Testverfahren werden für eine aussagekräftige D-Wert-Bewertung 31 biologische Indikatoren benötigt. Da es sich bei diesem Verfahren um eine ungefähre Schätzung handelt, lassen sich bei Verwendung einer größeren Anzahl biologischer Indikatoren genauere Ergebnisse erzielen.

  • Welche Nährmedien werden zur Überwachung des Inaktivierungszustands verwendet?

    Nach erfolgreicher H2O2-Dekontamination des Isolatorsystems werden die biologischen Indikatoren in Probenröhrchen mit 9 ml Trypcase Soy Broth (TSB) inkubiert. Nicht vollständig inaktivierte biologische Indikatoren trüben die Trägerflüssigkeit ein. Die Bewertung des D-Werts erfolgt anhand einer statistischen Auswertung der Probenröhrchen mit aktiven und inaktiven biologischen Indikatoren.


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